Mittwoch, 20. November 2013

» Rezension « ----- "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher & Carolyn Mackler

                          αllɢeмeιɴe ιɴғorмαтιoɴeɴ                             

Titel: Wir beide, irgendwann
Autor: Jay Asher & Carolyn Mackler
Serie?: Einzelband
Verlag: cbt - Verlag
Seitenanzahl: 400
Genre:Jugendbuch
Format: Hardcover
Preis: 17.99€
ISBN: 978-3570161517
Erschienen:27. August. 2012
ab 12 Jahren
 
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                                       ĸlαppeɴтeхт                                          

Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite - 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang

                                 мeιɴe мeιɴυɴɢ                                         

∂αѕ cσνєя 
Da das Buch bereits seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel stand, hab ich es mir ganz spontan in der Bücherei mitgenommen. Das Cover springt einem ja förmlich entgegen, durch die knalligen, bunten Farben. An sich denke ich, dass es die Zielgruppe anspricht, mir persönlich aber eher missfällt. Ich finde, das Cover drückt überhaupt nicht aus, um was es überhaupt geht. Positiv finde ich allerdings die "Figuren", die sich mal aufeinander zu, mal voneinander weg bewegen - da könnte man vielleicht erahnen, was sich in dem Buch versteckt. Ansonsten finde ich es nicht völlig misslungen, mir persönlich gefällt es eben nicht ganz so gut wie manch Anderes.

∂ιє cнαяαктєяє

Emma, die Protagonistin in diesem Buch wirkte auf mich teilweise sehr kindlich für ihre 16 Jahre. Auch ihr Verhalten widersprach dem, was ich von Mädchen in dem Alter erwarte. Oftmals brach der totale Zickenkrieg aus und ich musste hin und wieder feststellen, dass ich die gute Emma nicht besonders gut leiden konnte. Es liegt vielleicht an meinem persönlichen Empfinden und meiner persönlichen Einschätzung, aber so trotzig und naiv wie sie manchmal erscheint, verlor sie doch viele Sympathie-Punkte. Sie zog einfach ihr eigenes Ding durch, ganz egal was passierte, wer davon zu Schaden kam oder welche Auswirkungen es auf ihr und das Leben anderer hatte. Erst gegen Ende sah sie ihre Fehler dann ein, doch glaube ich, dass das dem Leser auf dem letzten Seiten dann auch egal geworden ist, wie sich Emma benimmt.
Josh hingegen wirkte deutlich reifer, wenngleich er doch auch an den falschen Stellen zu sehr an sich selbst dachte und oftmals die rosarote Brille trug. Im Endeffekt kann ich aber sagen, dass mir Josh deutlich lieber war als Emma.
Den Nebenfiguren hab ich dieses Mal nicht so viel Beachtung geschenkt wie in manch anderen Büchern, doch waren mir Kellan [was ist das für ein Name für ein Mädchen?] und Tyson [schon besser!] durchaus sympathisch. Im Nachhinein wäre es mir dann doch auch lieber gewesen, die beiden hätten die tragenden Rollen gespielt und nicht Emma und Josh.

∂єя ѕтι
Der Stil hat mir gut gefallen; das Buch hat sich schnell und flüssig lesen lassen und es gab keine grammatikalischen Stolperfallen. Es war jugendgerecht und die Sprache hat zu den Protagonisten gepasst. Auch die Ausschmückungen und die Kulisse war gut gewählt, sodass ich hier eigentlich überhaupt nichts auszusetzen habe. Im Gegenteil! Ich fand es sehr schön, dass sich die beiden Protagonisten von Kapitel zu Kapitel abwechselten, sprich: Das erste Kapitel war aus der Sicht von Emma geschrieben, das zweite aus Josh' Sicht - und so eben immer abwechselnd; so erfuhr man regelmäßig, was beide dachten und fühlten.


∂ιє ѕтσяу
Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich keine Ahnung hatte, um was es überhaupt geht. Inzwischen bin ich um einiges schlauer und kann echt nur sagen, dass ich regelrecht überrascht war. Ich hatte überhaupt nicht mit einer solchen Geschichte gerechnet, erst recht nicht mit Facebook; noch weniger dann mit einer Zukunfts"vision". So war ich also positiv überrascht und wollte unbedingt so schnell es ging wissen, wie das Ganze dann endet. Tja, liebe Juni - das war wohl nichts; denn das Ende ist alles andere als zufriedenstellend gewesen. Die gesamte Story löst sich einfach nur auf; alles wird irgendwie verworfen und am Ende steht man dann da, wie der Ochs vorm Berg und fragt sich, zu was man die 400 Seiten überhaupt gelesen hat. Enttäuschung pur.

∂ιє ѕραηηυηg
Anfangs war ich noch sehr angetan von der ganzen Geschichte und den Ereignissen, war gespannt, wie es wohl weiterhin und was es mit der gesamten Idee auf sich hatte. Aber vor allem habe ich mich gefragt, wie die Autorin die Story ausarbeiten und wie alles zu Ende geht. Tja, die Hoffnung und die Spannung wurde von Minute zu Minute immer weniger. Auch der Mittelteil war mir persönlich zu flach; ich hätte mir während der Mitte einfach mehr Aktionen, Einfälle und vor allem mehr Szenen gewünscht, die interessant und spannend zu verfolgen waren - da suchte ich aber vergeblich. Schade! Wirklich schade! Auch das Ende war so unzufriedenstellend dass ich beinah geheult hätte - denn die 400 Seiten und die 3 Tage hätte ich mir sparen können.

                                 ғαzιт υɴd werтυɴɢ                                 
Ich vergebe ganze 2 Sterne, obwohl ich eher zu einem Stern tendiert habe. Doch muss ich dem Buch doch lassen, dass die Story nicht gänzlich schlecht ist die Grundidee soweit auch ganz gut ist. Andererseits gibt es so viele Minus-Punkte, dass ich zwei Sterne ganz doch gerecht finde. Von mir gibts jedenfalls keine Lese-Empfehlung für dieses Buch.

                                  вlαвlα αм eɴde                                       

Wie immer möchte ich noch anmerken, dass diese Rezension rein durch mein persönliches Empfinden entstanden ist. Es ist lediglich meine Meinung und es ist durchaus/gut möglich, dass ihr ganz anders über das Buch denkt.

Ich hoffe nun, dass euch die Rezension gefallen hat, und falls ihr 'Wir beide, irgendwann' von Jay Asher und Carolyn Mackler schon gelesen habt, lasst mir mal eure Meinung dazu da. Mich interessiert sehr, wie es eure Bewertung dazu ausfiel.

» Rezension « ----- "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley

                          αllɢeмeιɴe ιɴғorмαтιoɴeɴ                             



 
Titel: Das Orchideenhaus
Autor: Lucinda Riley
Serie?: Einzelband
Verlag: Goldmann-Verlag
Seitenanzahl: 544
Genre: Roman / Familiensaga
Format: Taschenbuch
Preis: 9.99€
ISBN: 978-3442475544
Erschienen:03. Mai. 2011
für Erwachsene
 
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Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis
Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …

                                 мeιɴe мeιɴυɴɢ                                         

∂αѕ cσνєя 
Dieses Buch steht schon gefühlte Jahrhunderte in meinem Regal, ehe es durch den Umzug wieder ganz nach oben auf meinen SuB gerutscht ist. Ich hatte weder dem Cover noch der Geschichte selbst jemals viel Aufmerksamkeit geschenkt, doch bei längerem Betrachten ist mir doch sehr schnell aufgefallen, dass es ein wirklich schönes Buch ist. Die Treppe, die an ein altes, viktorianisches Haus erinnert, in Kombination mit der tollen Blumentapete und der einzelnen Orchidee am Rand, finde ich sehr gelungen. Außerdem hat es den Inhalt des Buches meiner Meinung nach 100%ig getroffen! Es passt einfach und auch wenn man hier viel SchnickSchnack vergebens sucht, wirkt es anmutig und als längst vergangener Zeit.

∂ιє cнαяαктєяє

Julia Forrester ist eine junge Frau, die in ihrem Leben noch nicht allzu viel Gutes erleben durfte. Ein schwerer Schicksalsschlag verschlägt sie zurück in ihre Heimat und prompt wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Ich finde, dass Julia unglaublich authentisch und lebensnah beschrieben wurde. Ihre Trauer war am eigenen Körper fühlbar und dass sie am Boden zerstört war, hat sie weder depressiv noch unsympathisch wirken lassen. Ihr Kampfgeist hat mich oftmals beeindruckt und ihre Handlungen waren teilweise so überraschend und unvorhersehbar, dass ich es bis zuletzt kaum glauben konnte. Dadurch, dass sie von ihrer älteren Schwester so sehr bemuttert wurde, wirkte sie an manch einer Stelle recht kindlich, beinah trotzig, doch würde ich in ihrer Situation keineswegs anders reagieren. Die junge Frau hat sich schon auf den ersten Seiten ein Platz in meinem Herzen erkämpft und es fiel mir schwer, sie am Ende des Buches ziehen zu lassen.

Auch Kit stellte ein sehr liebenswerten Charakter dar. Ich mochte ihn von der ersten Sekunde an. Selbst wenn er nicht die tragendste Rolle in dem ganzen Buch spielt, kam es mir doch oft so vor, als wäre er "dominanter" als Julia selbst. Während sie nämlich hin und wieder ein wenig "hoffnungslos" erscheint, erstrahlt Kit in einem Licht, was jeden Leser mit Sicherheit überzeugen kann. Seine Fürsorge, der zärtliche Umgang mit Julia und letzten Endes auch seine Entscheidungen machten ihn für mich zu einem unvergesslichen Menschen.
Die anderen Figuren waren ebenso ausreichend und detailreich beschrieben, wie es mir von Büchern wünsche. Oberflächlichkeit gab es in keinster Form und man konnte sich von einem Jeden ein klares Bild und eine klare Meinung vor Augen führen.

∂єя ѕтι
Lucinda Riley schreibt sehr detailreich und eingehend. Ihre Beschreibungen lassen keine Wünsche offen und trotz dessen bleibt immer noch genügend Freiraum um der Fantasie freien Lauf zu lassen. Die gewählte Sprache passt unheimlich gut zu der Zeit, in der das Buch spielt und als es für Julia nach Bangkok ging, war ich regelrecht erschlagen von den ganzen Ausschmückungen und der Atmosphäre, die die Autorin in diesen Szenen erschaffen hat. Für mich einer der besten Stile, die ich jemals gelesen habe! So flüssig und fesselnd hatte ich bisher selten und ich bin so froh, nach dem Buch gegriffen zu haben.


∂ιє ѕтσяу
Zu erst einmal muss ich eine einzige Frage stellen: was genau hab ich erwartet? Ich hab noch nicht allzu viele Familiensagen gelesen, und doch hatte ich eine klare Vorstellung, was in etwa auf mich zukommt.. allerdings wurden diese Erwartungen deutlich übertroffen. Im Allgemeinen sind solchen Sagen ja immer recht ähnlich aufgebaut; so auch hier: eine junge Frau macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.. das ist nichts Neues. Meistens begegnet sie dabei dann auch noch ihrer großen Liebe - hier ebenso. Doch fand ich das ganze Buch wesentlich interessanter und spannender, als das Grundschema verspricht. Allein die ganzen "Nebenstorys" wie das Orchideenhaus, das alte Anwesen - all das war so realistisch und lebensecht beschrieben, dass ich den Duft von altem, modrigen Holz beinah selbst wahrnehmen konnte. Auch die Überraschungseffekte und die Wow-Effekte kamen nicht zu kurz und ich fand einfach, dass das Buch von A bis Z durchdacht und ausgeklügelt war. Es blieben keinerlei offene Fragen am Ende und es hat sich alles sehr schön zusammengefügt.

∂ιє ѕραηηυηg
Die Spannung war tatsächlich von der ersten Sekunde an da und hat mich gefangen und gefesselt. Es ist nicht die Art von Spannung, die man in einem Thriller oder einer guten Dystopie findet, sondern eine viel "weichere" Spannung. Natürlich fragt sich der Leser, was es wohl für ein Geheimnis ist, das die Vergangenheit der Protagonistin in sich birgt, und wie die verschiedenen Fäden letztlich zusammen laufen - und genau das macht diese Familiensaga so lesenswert. Jeder Faden hat seine eigene Geschichte und wenn dann so langsam erklärt und beschrieben wird, wie eines zum anderen passt, bleibt die Überraschung nicht aus. Ich gebe zu, dass es an manch einer Stelle doch ein bisschen vorhersehbar war, aber letzten Endes und vor allem DAS Ende hat mich dann wieder vollkommen überzeugt.



                                 ғαzιт υɴd werтυɴɢ                                 

Ich vergebe wirklich gut gemeinte 4 Sterne für das Buch, das mir einen eiskalten Herbsttag so versüßt hat. Die bildhafte, wunderschöne Kulisse und die lebensechten Figuren hätten eigentlich 5 Sterne verdient, allerdings fehlte mir dann noch ein winziges Bisschen, um "das Orchideenhaus" als absolutes Highlight zu sehen. Ich spreche trotzdem eine absolute Lese-Empfehlung aus.

                                  вlαвlα αм eɴde                                       


Wie immer möchte ich noch anmerken, dass diese Rezension rein durch mein persönliches Empfinden entstanden ist. Es ist lediglich meine Meinung und es ist durchaus/gut möglich, dass ihr ganz anders über das Buch denkt.

Ich hoffe nun, dass euch die Rezension gefallen hat, und falls ihr 'Das Orchideenhaus' von Lucinda Riley schon gelesen habt, lasst mir mal eure Meinung dazu da. Mich interessiert sehr, wie es eure Bewertung dazu ausfiel.

Dienstag, 12. November 2013

» News « ----- Jun is back!

Hallöchen Zusammen.
Tja, mein Leben geht also auch ohne Internet weiter - wär hätte das gedacht? Es waren jetzt über 8 Wochen in denen ich eigentlich nur mit dem Handy online sein konnte - und das auch mehr schlecht als recht. Inzwischen habe ich wenigstens teilweise wieder eine sichere Verbindung mit meinem Laptop - aber spätestens Ende November ist dann auch unsere eigene Leitung freigeschaltet *freu*

Ich muss sagen, es fällt mir ziemlich schwer, ins Bloggerleben zurück zu finden. Die Leselust hatte mich lange lange lange Zeit komplett verlassen und alles was ich begonnen habe, habe ich nach weniger als 100 Seiten wieder abgebrochen - doch das Wetter, das momentan draußen herrscht [ja ich bin eins der armen Schweine, die jetzt schon Schnee schippen müssen] hat mich dazu verleitet, in eine wärme Gegend abzuhauen; tja - da ich das aus zeitlichen Gründen nicht schaffe, hat es doch tatsächlich Lucinda Riley geschafft, mich ins weit entfernte England zu entführen; gleichzeitig auch nach Bangkok. Ich hätte mir ja nie träumen lassen, dass es ausgerechnet eine Familien-Saga ist, die mich in die Bloggerwelt zurück verschlägt, aber es hat tatsächlich geklappt.

Aber genug jetzt erstmal von den Büchern; kommen wir mal zu dem Off-Topic-Teil: Das Jun ist also umgezogen; inzwischen wohnen wir seit 12 Tagen hier und sind nicht gänzlich zufrieden. Es geht vieles drunter und drüber und es gibt genügend Probleme, die einem den letzten Nerv rauben. Ansonsten kann ich nur sagen; uns geht es alles gut. Mir, aufgrund des Stresses, eben den Umständen entsprechend aber wir sind alle wohlauf in der neuen Wohnung angekommen.

Nun werde ich mich an die erste Rezension seit über 3 Monaten und bin gespannt, wie ich mich so anstelle :D Ich wünsche euch nun viel Spaß auf meinem Blog und gelobe Aktivität und Aktualität.